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Stadt und Land fördern DSL in Weilburg

Mit einem Breitbandkabel in der Hand präsentieren sich Bruno Götz (Mitte), Bürgermeister Hans-Peter Schick (rechts) und Norbert Dieth (links)

Mit einem Breitbandkabel in der Hand präsentieren sich Bruno Götz (Mitte), Bürgermeister Hans-Peter Schick (rechts) und Norbert Dieth (links)

Guten Tag, Weilburg! (25.03.2011, KS) Bermbach, Drommershausen, Hirschhausen und Kubach erhalten jetzt endlich eine schnelle und zuverlässige DSL-Anbindung. Das teilte der Erste Stadtrat, Bruno Götz, im Rahmen eines Pressegspräches mit. Den Auftrag zum Ausbau hat die Firma OR-Network aus Grünberg erhalten, bis Ende des Jahres sollen interessierte WeilburgerInnen mit der schnellen Anbindung ins Internet können.

Mit einem Magistratsbeschluss vom vergangenen Montag ist die Firma OR-Network beauftragt worden, eine Richtfunkstrecke jeweils bis zum Ortseingang der vier Weilburger Stadtteile zu errichten. Dort wird ein Splitter installiert, der auf die Telekom-Hausanschlüsse verzweigt. Damit gehören die weißen Flecken auf der Weilburger DSL-Karte bald der Vergangenheit an. Eine Geschwindigkeit bis zu 25 MBit in der Sekunde steht dann den Haushalten in den vier Stadtteilen zur Verfügung. Zum Vergleich: Die Redaktion der Weilburger Nachrichten im Erbstollen ist mit lediglich 3,5 MB/Sekunde für den Download und 448 kBit/Sekunde für den Upload an das Internet angeschlossen.

Die Hybrid-Lösung (Richtfunk und Kabel) ist nur vorläufig. Langfristig soll der Ausbau mit einem Glasfasernetz erfolgen. Dafür werden ab sofort bei allen Erdarbeiten durch die Stadtwerke und anderen Baumaßnahmen Leerrohre verlegt, die später die Breitbandkabel aufnehmen können. Das ist nicht teuer und finanziert sich bei einem Ausbau von selbst.

Für die Kosten sind von der Stadt Weilburg 140.000 Euro im Haushalt bereitgestellt, vom Land Hessen rechnet man im Rathaus mit einem Zuschuss von 40.000 Euro. Ohne Kostenbeteiligung der Kommune war kein Anbieter bereit, die Investitionen zu schultern. Weilburg hat sich in einem interkommunalen Verbund mit Bad Camberg, Runkel, Brechen, Villmar, Weinbach und Weilrod zusammengetan.

Die Kosten für den DSL-Nutzer liegen etwas höher, als wenn eine Direktanbindung bei einem Anbieter erfolgen könnte.

Bruno Götz hat sich um das Projekt von A bis Z gekümmert und bringt es nun zu einem, für die WeilburgerInnen, positiven Abschluss. Bürgermeister Hans-Peter Schick dankte ihm für sein ehrenamtliches Engagement in der Angelegenheit.

Beitrag von an Freitag, 25. März 2011, 10:17:25. Gespeichert unter Bermbach,Drommershausen,Foto-Galerie,Hirschhausen,Kubach,Neues. Sie können alle Kommentare zu diesem Beitrag verfolgen RSS 2.0. Sie können einen Kommentar oder eine Verlinkung hinterlassen

2 Antworten auf Stadt und Land fördern DSL in Weilburg

  1. J. Caspari

    Samstag, 25. Juni 2011, 10:20:18 an 10:20

    Der Oberurseler Anbieter TGC, der bereits viele Gemeinden der Taunusseite mit hochwertigem DSL versorgt ist doch bereits vorort im Weilburger Land mit Funk-DSL und könnte m.E. bestimmt sehr zeitnah auch die unterversogten Ortsteile versorgen, und das weniger umständlich und zu einem Bruchteil der Kosten (wenn überhaupt), die da im Bericht genannt werden. Schade, denn so werden Stadt- und Steuergelder verschleudert, die im Endeffekt der DSL-Kunde mit teuren Gebühren wieder mit tragen muss.

  2. Pingback: Weilburg an der Lahn » Weilburger Märchenerzähler und die DSL Geschichte

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