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Zita – 27. April

Blick über Lucca, Foto: WIKIMEDIA, Hosseman at de.wikipedia, lizensiert unter GNU 1.2, Lizenztext im Impressum

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Guten Tag, Weilburg! (DL) Heute gedenken die katholischen Christen der heiligen Zita (ca 1212-1272), der Patronin der Dienstboten und Hausangestellten.

Es ist selbst für Fachleute der katholischen, protestantischen und orthodoxen Kirchen gar nicht so einfach, sich mit den vielen Heiligen und Gedenktagen auszukennen. Die Weilburger Nachrichten helfen dabei und veröffentlichen regelmäßig kurze Porträts der Verehrten im Heiligenkalender.

„Zita“ ist eine Kurzform von dem lateinischen Wort „Felicitas“ und bedeutet  „das Glück“. Zita lebte in der toscanischen Stadt Lucca. Zwölfjährig kam sie als Magd in die reiche Familie Familie Pagano di Fatinelli. Dort hatte sie es nicht gerade gut, obwohl sie sehr fleißig, und immer freundlich war. Nicht nur die Familienmitglieder, sondern auch die anderen Hausangestellten drangsalierten und bespöttelten sie, was sie aber nicht aus der ihr eigenen Gelassenheit und Liebenswürdigkeit brachte. Die Tatsache, dass sie sehr gläubig war und den Armen in besonderer Weise half, wo sie konnte, schlug sich – ähnlich wie bei der heiligen Elisabeth von Thüringen – in verschiedenen Legenden nieder. So soll z.B. das Wasser, welches sie einem Armen einschenkte, zu Wein geworden sein, und Brot, das sie ohne das Wissen ihrer Herrschaft zu den Armen brachte, sich in ihrer Schürze in Rosen verwandelt haben. Einmal, so berichtet die Legende, hat sie einem Bedürftigen für die Zeit der Abwesenheit ihres Herrn dessen Mantel ausgeliehen. Als die ausgemachte Zeit verstrichen war, war der Bettler mitsamt dem Mantel verschwunden. Stunden später kam der Bettler mit dem Mantel zurück und gab sich Zita als Christus zu erkennen. Sie starb am 27. April 1272 an Tuberkulose.

Schon zu Lebzeiten hielten viele Menschen Zita für eine Heilige. Schon 1276 erlaubte der Bischof von Lucca ihre Verehrung. 1321 wurde ihr eine Kapelle in der Kirche San Frediano eingerichtet, in die man auch den Sarg mit ihrem mumifizierten Körper überführte. 1696 sprach der Papst sie heilig. Meist wird sie im Kleid einer Dienstbotin und mit Schlüsselbund, Wasserkrug und drei Brotlaiben dargestellt.

Beitrag von an Mittwoch, 27. April 2011, 03:00:26. Gespeichert unter Foto-Galerie,Heiligenkalender,Neues. Sie können alle Kommentare zu diesem Beitrag verfolgen RSS 2.0. Sie können einen Kommentar oder eine Verlinkung hinterlassen

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