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Norbert Lewalter, Ortsbeirat Hirschhausen

Norbert Lewalter ist seit 18 Jahren Ortsvorsteher in Hirschhausen

Norbert Lewalter ist seit 18 Jahren Ortsvorsteher in Hirschhausen

Guten Tag, Weilburg! (10.5.2011/MK) Geboren am 15. September 1947 in Hirschhausen, verheiratet, Vater von drei Töchtern zwischen 25 und 31 Jahren: Norbert Lewalter (SPD) ist seit 18 Jahren Ortsvorsteher in Hirschhausen. Außerdem ist er wahrscheinlich (als Nachrücker) demnächst auch wieder Mitglied der Stadtverordnetenversammlung.

37 Stadtverordnete, 11 Magistratsmitglieder und die Ortsbeiräte in allen 11 Ortsteilen haben bei der Wahl im März 2011 die Verantwortung für das Wohlergehen dieser Stadt übernommen. Wir haben sie gewählt. Aber kennen Sie all diese Menschen? Die Weilburger Nachrichten stellen sie Ihnen in den kommenden Wochen nach und nach vor.

Lewalter,  gelernter Starkstromelektriker, hatte es bis zum Abteilungsleiter bei Buderus in Wetzlar gebracht, als er dort 2004 in den Betriebsat gewählt und als dessen Vorsitzender freigestellt wurde. Er war auch Konzernbetriebsratsvorsitzender des Unternehmens und ist heute noch Europabetriebsrat im Buderus-Konzern. Das Unternehmen, in dem er in Wetzlar arbeitet, heißt seit seinem Zusammenschluss mit den Tiroler Röhren- und Metallwerken “Duktus”.

Wenig Freizeit

Als ich ihn frage, was er gern in seiner Freizeit macht, lacht er. Freizeit? Er ist Ortsgerichtsvorsteher für Bermbach, Drommershausen und seine Heimatgemeinde Hirschhausen. Und seit Oktober bis 2016 ist er zudem ehrenamtlicher Richter beim Amtsgericht Arbeitsgericht Wetzlar. Aber wenn er sich mal etwas Zeit freischaufeln kann, fährt er gern mal in Urlaub, am liebsten an die Nordsee. Es gibt da einen Ort am Jadebusen, zwischen Bremerhaven und Wilhelmshaven, da kann er ausspannen.

Gefragt, was ihm in Hirschhausen am meisten auf den Nägeln brennt, kommt Lewalter in Fahrt: Er will das Dorfleben seiner 700-Seelen-Gemeinde wieder in Gang bringen. “Das geht schlecht, denn wir haben hier praktisch keinen Ort, an dem so was wie Kommunikation stattfinden kann”, erklärt er. Keine Gastwirtschaft, kein Lebensmittelgeschäft. Und das Bürgerhaus?

Das Dorfleben braucht ein Zentrum

Das ist ein alter Kasten, eine ehemalige Schule, in den 50er Jahren gebaut und weder technisch noch energetisch zumutbar. Man habe seinerzeit einfach ein paar Wände aus dem alten Schulgebäude rausgerissen, um daraus ein Dorfgemeinschaftshaus zu machen. Ein Provisorium von Anfang an. “Und da wurde lange nichts gemacht, das ist nicht sanierbar. Was wir brauchen, ist ein neues Dorfgemeinschaftshaus.”

Sein zweites Lieblingsthema ist der Anschluss Hirschhausens an den Rest der Welt, sprich: der DSL-Anschluss. “Es hat heutzutage wenig Sinn, Baugrundstücke zu erschließen, ohne dabei gleich den DSL-Anschluss mit zu berücksichtigen.
Und sonst? In Hirschhausen, sagt Lewalter, ist der Ortsbeirat ein Thema. Es seien immer viele Zuschauer bei den Sitzungen dabei, und im Anschluss an jede Sitzung sei es an denen, Themen einzubringen. “Was den Leuten auf den Nägeln brennt, darum kümmern wir uns.”

Beitrag von an Dienstag, 10. Mai 2011, 18:58:21. Gespeichert unter Foto-Galerie,Hirschhausen,Hirschhausen,Neues. Sie können alle Kommentare zu diesem Beitrag verfolgen RSS 2.0. Sie können einen Kommentar oder eine Verlinkung hinterlassen

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